Gebrauchtkleidersammlungen

"Sortierwerk der Kolping-Recycling GmbH in Etten-Leur in den Niederlanden besichtigt"

50 Kolpinger und Kolpingerinnen aus den Kolpingsfamilien im Gebietsverband Osnabrück besichtigten jetzt im April 2024 das Sortierwerk der Kolping-Recycling GmbH in Etten-Leur in den Niederlanden. Hier werden unsere gesammelten Gebrauchtkleider zur weiteren Verarbeitung sortiert und auf den Weg gebracht.

Der Weg der Kleiderspende

NOZ: Kooperation der Altkleidersammler

Seit 50 Jahren Straßensammlungen

Erstmals im Dezember 1971 und seitdem zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst führt die Kolpingfamilie Oesede Gebrauchtkleidersammlungen durch. Bis zur Einführung der grünen Papiermülltonnen wurde gleichzeitig auch Altpapier abgefahren.
In den ersten Jahren wurden die gesammelten Tüten per Bahn weitertransportiert, seit der Schließung des Oeseder Bahnhofs 1984 stellte die Spedition Dälken bis 2007 jeweils kostenlos einen LKW zur Verfügung.
Kurzzeitig übernahm die Firma Böggemann die Abnahme und Sortierung der Altkleider. Noch gut erhaltene Sachen wurden in so genannten Secondhandläden der Umgebung wieder verkauft.
Seit 2008 ist die Kolping Recycling GmbH Fulda Abnehmer.
Bei jeder Sammlung kommen ca. sieben bis zehn Tonnen zusammen. Aufgeteilt auf fünf Fahrzeuge, die die einzelnen Stadtteile anfahren, beweisen viele Helfer und Helferinnen Muskelkraft, denn die Kleidersäcke werden am zentralen Sammelort an der Talbrücke Oesede ein weiteres Mal bewegt und auf den LKW einer Spedition verladen.

Gesammelt wurden gute, tragfähige Bekleidung (im sauberen Zustand), auch Schuhe, Bettwäsche, Oberbetten, Wolldecken, Gürtel, Taschen, Vorhänge (keine Lumpen, Stoffreste, Matratzen oder Teppiche).

Die erzielten Erlöse sind für die beiden katholischen Kindergärten St. Marien und St. Michael Oesede bestimmt.

Kleider,- Brillen- und erstmals auch Handysammlung

Bei der Kleidersammlung am Samstag, 19. Oktober 2013, wurden auch wieder Brillen und erstmals Handys gesammelt.
Bevor diese der Wiederverwertung bzw. Aufbereitung zugeführt werden, haben sich die Kinder und jugendlichen Helfer und Helferinnen ihr Modell ausgesucht und "fotografisch" präsentiert.
siehe auch Kolping-Recycling-GmbH

Gebrauchtkleidersammlung am 2. April 2011

Zwischen 9 und über 70 Jahren waren die rund 30 Helfer und Helferinnen, die in den Oeseder Wohngebieten die Kleidersäcke eingesammelt und anschließend weiter auf die LKW-Ladefläche des Speditionsunternehmens umgepackt haben.

Altkleider gegen Kartoffeln

Originelle Umtauschaktion am 30. + 31. Januar 2009 im Oeseder Raiffeisen-Markt
Große Resonanz fand bereits Freitagnachmittag zum Auftakt der Aktion
"Raus aus den Klamotten, rinn in die Kartoffeln"
des Raiffeisen-Marktes Oesede und der Kolpingsfamilie. Gegen ein Kilogramm Altkleidung erhielten die Kunden ein Pfund der Knollen – und das alles für einen guten Zweck.
Durchgeführt wurde die Aktion mit den fünf Kolpingsfamilien der Stadt. Bereits im vergangenen Oktober hatte der Fachmarkt für Haus, Tier und Garten die Kolpingsfamilie Oesede zu deren 85-jährigem Geburtstag unterstützt. Der Raiffeisen-Markt sorgte seinerzeit für eine Rallye für Kinder und Jugendliche und steuerte zudem auch 100 Kilogramm der begehrten Knollen für das spätere Kartoffelpufferessen bei.
Damit besitzt die Kartoffel ohne Zweifel schon einen guten Namen im Kolpingverband. Dies galt aber auch für die Kunden. So nahm Günter Höhn die Aktion zum Anlass, nicht mehr benötigte Kleidung auszusortieren. Das Ergebnis: ein prall gefüllter Beutel mit einem Gewicht von 12,5 Kilogramm, die der Oeseder zum Markt brachte.
Zweimal jährlich führt der Kolping Altkleidersammlungen durch, zu denen auch die Aktion im Oeseder Fachmarkt beigetragen hat. Die Kleider wurden anschließend über eine eigene Firma mit dem Namen Kolping Recycling vertrieben.
Die Erlöse wurden dann wieder auf die einzelnen Einrichtungen umgelegt. Oesede selbst verwendet die Einnahmen für die beiden Kindergärten St. Michael und St. Marien.
Warum gerade Kartoffeln? Insbesondere für dieses Produkt sei die Genossenschaft bekannt, erläuterte Marktleiterin Sandra Rieken. Das galt nun erst recht für diese Aktion. Um 14 Uhr hatte die Tauschbörse ihre Pforten geöffnet. Bereits nach einer Stunde orderte der Raiffeisen-Markt erstmalig Nachschub.