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Warum Kolping? Mitglied im Kolpingwerk Deutschland werden
„In der Kirche zu Hause – engagiert für die Welt“. Das war das Motto des ersten Engagiertentreffens des Kolpingwerkes Deutschland im November 2007 in Köln. Es beschreibt treffend die Arbeit des Verbandes: Unser Wirken in die Welt hinein basiert auf unserer Verortung in der katholischen Kirche. Die Christliche Gesellschaftslehre ist für uns Leitmaßstab bei der Bewertung politischer und gesellschaftlicher Prozesse.
Das Kolpingwerk Deutschland engagiert sich in unterschiedlichen Handlungsfeldern, die es in seinem Leitbild im Jahr 2000 festgelegt hat:
Wir eröffnen Perspektiven für junge Menschen. Wir gestalten Arbeitswelt mit. Wir sind Anwalt für Familie. Wir bauen an der Einen Welt.
Wir suchen Menschen, die uns auf diesem Weg begleiten, die bereit sind, sich zu engagieren und sich einzubringen, die bereit sind uns zu unterstützen. SEIEN AUCH SIE DABEI!

40 Männer aus Melle pilgern 13 Kilometer nach Wellingholzhausen, dabei auch vier Kolpinger aus Oesede

Aufgerufen zu dieser besonderen Wanderung hatte das Bistum Osnabrück (Männerseelsorge) in Zusammenarbeit mit dem Dekanat Osnabrück-Süd. Das neue Angebot für Männer sprach eine bunte Mischung aus allen Altersklassen von 30 bis 70 Jahren an. Die Idee ist es, langsam durch alle Dekanate zu wandern“, erläuterte der Dekanatsreferent Michael Göcking.
Das intensive Feiern der Liturgie des Gründonnerstags, der gemeinsame Gottesdienst mit der Kirchengemeinde St. Matthäus und der Gedankenaustausch unterwegs waren nur einige der vielen berührenden Erlebnisse. Riemsloher lernten Männer aus Georgsmarienhütte und Oesede kennen, Osnabrücker tauschten sich mit Gesmoldern aus.
Auf dem Weg nach Wellingholzhausen wechselten anregende Gespräche mit Schweigephasen. Der Blick auf das eigene Leben schärfte sich beim langen Marsch. Fragen tauchten auf: nach Konkurrenzkämpfen, Arbeitsüberlastung, Verrat und Einsamkeit.
„Alles läuft gut, Karriere, Familienglück. Dann fängt es an zu bröckeln, und irgendwann kommt der Zusammenbruch.“ So lautete der nachdenkliche Text, der an der ersten Station „In der Seelhofe“ vorgelesen wurde.
Der zweiten Station an der Sondermühlener Kirche folgten Schlochtern und gegen Mitternacht Mattheide.
Kurz vor 1 Uhr nachts erreichte die Pilgergruppe das Canisiusheim in Wellingholzhausen, wo der Ausklang der Nachtwanderung mit Brot und Rotwein erfolgte.

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