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Warum Kolping? Mitglied im Kolpingwerk Deutschland werden
„In der Kirche zu Hause – engagiert für die Welt“. Das war das Motto des ersten Engagiertentreffens des Kolpingwerkes Deutschland im November 2007 in Köln. Es beschreibt treffend die Arbeit des Verbandes: Unser Wirken in die Welt hinein basiert auf unserer Verortung in der katholischen Kirche. Die Christliche Gesellschaftslehre ist für uns Leitmaßstab bei der Bewertung politischer und gesellschaftlicher Prozesse.
Das Kolpingwerk Deutschland engagiert sich in unterschiedlichen Handlungsfeldern, die es in seinem Leitbild im Jahr 2000 festgelegt hat:
Wir eröffnen Perspektiven für junge Menschen. Wir gestalten Arbeitswelt mit. Wir sind Anwalt für Familie. Wir bauen an der Einen Welt.
Wir suchen Menschen, die uns auf diesem Weg begleiten, die bereit sind, sich zu engagieren und sich einzubringen, die bereit sind uns zu unterstützen. SEIEN AUCH SIE DABEI!

Konferenz- und Kolpingraum Auf dem Thie 7

Ziel dieses Angebotes ist es, Jugendliche zu motivieren, sie in ihrer Berufswahl zu unterstützen und umfassend auf das Bewerbungsverfahren vorzubereiten. Im ersten Modul des zweitägigen Kurses ging es darum, die eigenen Stärken zu erkennen und benennen zu können, denn diese fördern das Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit. Damit werden wesentliche Grundsteine für eine zielgerichtete und individuelle Bewerbung gelegt.


Themenrunde Bewerbungsgespräch

Das zweite Modul bereitete praxisnah und informativ auf das Bewerbungsverfahren vor. In Übungen wurden z. B. der Ablauf einer Bewerbung, Einstellungstests, Rhetorik aber auch kreative Gestaltungsmöglichkeiten geprobt. Nadine St. betonte: „Ich konnte meine mitgebrachten Bewerbungsunterlagen mit Christiane Barlage, die als Fachfrau im Personalmanagement täglich damit zu tun hat, besprechen und ergänzen.“
Für Mike H., Schüler des 12. Jahrgangs am Gymnasium Wüste, waren nicht nur die formalen Dinge neu, denn: „Am Gymnasium sind Bewerbungsverfahren kaum Thema und die Möglichkeit, Praktika zu absolvieren, nicht gegeben.“
Die letzte Hürde im Bewerbungsprozess, das Vorstellungsgespräch, probten die Schüler und Schülerinnen unter realen Bedingungen. Als „Arbeitgeber“ stand in diesem Jahr Hubert Schmit, ehemaliger Leiter des Referats Personal und Organisation des Bistums Osnabrück, zur Verfügung. In den Jahren seiner Berufstätigkeit hat er viele Bewerbungsgespräche geführt. Er gab den Rat: „Offen ins Gespräch gehen und sich nicht verstellen.“


Die TeilnehmerInnen werten einzelne Sequenzen der per Video aufgenommenen Vorstellungsgespräche aus.

Das Fazit des Wochenendes formulierten die Teilnehmenden einstimmig:
sehr informativ, lehrreich, die Erwartungen übertreffend und individuelles Eingehen auf jede Person.
Sie empfehlen den Schülern und Schülerinnen der Haupt-, Realschulen und Gymnasien am nächsten Intensivkurs teilzunehmen, der für den Anfang des Schuljahres 2012/2013 geplant ist.
Die Kolpingfamilien Harderberg, Kloster Oesede, Oesede, Georgsmarienhütte/
Malbergen und Holzhausen organisierten das Angebot bereits zum fünften Mal.
Konzeptgeber ist der Kolping-Diözesanverband Osnabrück. Christina Gräuler, Jugendreferentin und zuständig für den Schwerpunkt „Jugend und Arbeitswelt“, ist gleichzeitig auch Schulungsmitarbeiterin und begleitete in dieser Funktion den gesamten Kurs.

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